Stabgreifer mit verschiedenen Gehäusen und unterschiedlichen Magnetkernen

Bei einem Stabgreifer handelt es sich um ein Magnetsystem. Der Magnet ist in einem zylindrischen Gehäuse untergebracht, das in der Regel aus verzinktem Stahl oder der Kupfer-Zink-Legierung Messing besteht. Die Magnetsysteme lassen sich einkleben, eindrücken oder einschrumpfen. Die Stabgreifer sind in verschiedenen Formen erhältlich:
mit Innengewinde / als Zapfen / als Gewindezapfen / ohne Passungstoleranz

Bei einem Stabgreifer handelt es sich um ein Magnetsystem. Der Magnet ist in einem zylindrischen Gehäuse untergebracht, das in der Regel aus verzinktem Stahl oder der Kupfer-Zink-Legierung... mehr erfahren »
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Stabgreifer mit verschiedenen Gehäusen und unterschiedlichen Magnetkernen

Bei einem Stabgreifer handelt es sich um ein Magnetsystem. Der Magnet ist in einem zylindrischen Gehäuse untergebracht, das in der Regel aus verzinktem Stahl oder der Kupfer-Zink-Legierung Messing besteht. Die Magnetsysteme lassen sich einkleben, eindrücken oder einschrumpfen. Die Stabgreifer sind in verschiedenen Formen erhältlich:
mit Innengewinde / als Zapfen / als Gewindezapfen / ohne Passungstoleranz


 

Der Magnetkern
Die Magnetkerne der Stabgreifer bestehen aus Neodym (NdFeB), Samarium-Cobalt (SmCo) oder Alnico (AlNiCo), einer Legierung aus Aluminium, Eisen, Kupfer, Nickel und Cobalt. Abhängig vom verwendeten Material besitzen die Magnete eine unterschiedliche Haftkraft und reagieren anders bei hohen Temperaturanforderungen.
Neodym-Magnete sind extrem haftstark. Alnico-Magnete zeichnen sich hingegen durch eine gute Haftkraft aus, können aber in diesem Punkt nicht annähernd an Neodym-Stabgreifer heranreichen. Samarium-Cobalt-Systeme liegen von ihrer Kraftentwicklung zwischen den beiden anderen Magnetsystemen.
Hinsichtlich der Temperaturbeständigkeit verhält es sich genau umgekehrt. Alnico-Systeme vertragen die meiste Hitze, Neodym-Systeme die geringste Wärmeentwicklung. Die Magnete erreichen folgende maximale Einsatztemperatur: NdFeB 80 °C / SmCo 250 °C / AlNiCo 450 °C.

Verwendungsmöglichkeiten
Die Einsatzmöglichkeiten für Stabgreifer sind sehr vielfältig:
Handwerk / Industrie / Halbleitertechnik / Lagerwesen / Büro / Schule / Forschung

Außer in gewerblichen Anwendungen dienen die Magnetsysteme auch im privaten Bereich als praktisches Hilfsmittel, um Gegenstände anzuheften oder zu fixieren. Die Stabgreifersysteme sind jedoch für den Einsatz als Industriemagnete optimiert und werden vorzugsweise im Maschinenbau oder Werkzeugbau verwendet.

Vermeiden von Haftkraftverringerung
Beim Einbau des Stabgreifers gilt es darauf zu achten, ob er direkt von Eisen umgeben ist. In diesem Fall verringert sich die Haftkraft um bis zu 15 Prozent. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Gehäusemantel verzinkt ist oder aus Messing besteht. Ein Mindestabstand von mehreren Millimetern zwischen Gehäuse und umgebendem Eisen löst dieses Problem. Der konkret zu empfehlende Abstand variiert, wird aber meist von den Herstellern angegeben. Die Haftkraft kann sich zudem verringern, wenn die Magnete auf unebenen, lackierten oder dünnen Untergründen zum Einsatz kommen.

Hinweise zum Gebrauch
Die Verwendung starker Magnetfelder kann direkte Auswirkungen auf elektronische Geräte, Uhren, digitale Speichermedien und EC-Karten haben. Um Datenverlust und Beschädigungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Sicherheitsabstand von mindestens 1 Meter. Auch Herzschrittmacher sowie Strom- und Gaszähler sind von dieser Problematik betroffen.
Damit die Magnete ihre Funktionstüchtigkeit behalten, dürfen sie nicht gesägt, gefeilt oder durchbohrt werden. Ein Sturz auf den Boden kann sich ebenso negativ auswirken, sofern die Magnetkerne zersplittern.

 

Der Magnetkern
Die Magnetkerne der Stabgreifer bestehen aus Neodym (NdFeB), Samarium-Cobalt (SmCo) oder Alnico (AlNiCo), einer Legierung aus Aluminium, Eisen, Kupfer, Nickel und Cobalt. Abhängig vom verwendeten Material besitzen die Magnete eine unterschiedliche Haftkraft und reagieren anders bei hohen Temperaturanforderungen.
Neodym-Magnete sind extrem haftstark. Alnico-Magnete zeichnen sich hingegen durch eine gute Haftkraft aus, können aber in diesem Punkt nicht annähernd an Neodym-Stabgreifer heranreichen. Samarium-Cobalt-Systeme liegen von ihrer Kraftentwicklung zwischen den beiden anderen Magnetsystemen.
Hinsichtlich der Temperaturbeständigkeit verhält es sich genau umgekehrt. Alnico-Systeme vertragen die meiste Hitze, Neodym-Systeme die geringste Wärmeentwicklung. Die Magnete erreichen folgende maximale Einsatztemperatur: NdFeB 80 °C / SmCo 250 °C / AlNiCo 450 °C.

Verwendungsmöglichkeiten
Die Einsatzmöglichkeiten für Stabgreifer sind sehr vielfältig:
Handwerk / Industrie / Halbleitertechnik / Lagerwesen / Büro / Schule / Forschung

Außer in gewerblichen Anwendungen dienen die Magnetsysteme auch im privaten Bereich als praktisches Hilfsmittel, um Gegenstände anzuheften oder zu fixieren. Die Stabgreifersysteme sind jedoch für den Einsatz als Industriemagnete optimiert und werden vorzugsweise im Maschinenbau oder Werkzeugbau verwendet.

Vermeiden von Haftkraftverringerung
Beim Einbau des Stabgreifers gilt es darauf zu achten, ob er direkt von Eisen umgeben ist. In diesem Fall verringert sich die Haftkraft um bis zu 15 Prozent. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Gehäusemantel verzinkt ist oder aus Messing besteht. Ein Mindestabstand von mehreren Millimetern zwischen Gehäuse und umgebendem Eisen löst dieses Problem. Der konkret zu empfehlende Abstand variiert, wird aber meist von den Herstellern angegeben. Die Haftkraft kann sich zudem verringern, wenn die Magnete auf unebenen, lackierten oder dünnen Untergründen zum Einsatz kommen.

Hinweise zum Gebrauch
Die Verwendung starker Magnetfelder kann direkte Auswirkungen auf elektronische Geräte, Uhren, digitale Speichermedien und EC-Karten haben. Um Datenverlust und Beschädigungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Sicherheitsabstand von mindestens 1 Meter. Auch Herzschrittmacher sowie Strom- und Gaszähler sind von dieser Problematik betroffen.
Damit die Magnete ihre Funktionstüchtigkeit behalten, dürfen sie nicht gesägt, gefeilt oder durchbohrt werden. Ein Sturz auf den Boden kann sich ebenso negativ auswirken, sofern die Magnetkerne zersplittern.