Magnetische Rastung für Glasschiebetüren einer Terrasse

Für die Verglasung von Terrassen werden oft Glasschiebetüren verwendet. Die einzelnen Glasscheiben laufen dabei in Führungsschienen und haben normalerweise keine vorgegebene Rastung. Dabei kann es jedoch passieren, dass die Tür nicht in der gewünschten Position hält und sich entweder selbständig öffnet oder schließt. Insbesondere, wenn die Türen sehr leichtgängig sind, kann schon ein kleines Lüftchen dafür sorgen, dass die Tür nicht da bleibt, wo sie sein soll.

Um die Scheiben mit einer Rastung zu versehen, hat einer unserer Kunden Neodym-Würfelmagnete 12mm in die Glassschiebetüren eingebaut. Jede Scheibe erhält am Fuß einen Magnet, der über eigens angefertigten Polschuh im Wagen befestigt ist. Die Polschuhe bestehen aus 3 mm starkem Eisenblech und sind der Form des Wagens angepasst. Hierbei ist also ein wenig handwerkliches Geschick von Vorteil.

In der Bodenschiene werden Durchbrüche eingearbeitet, um die Gegenmagneten aufzunehmen. Der Abstand zwischen den Tür-Magneten und den Bodenschienen-Magneten soll dabei etwa 1 bis 2 mm groß sein. So ziehen sich die Magnete noch ausreichend stark an und lassen sich gleichzeitig auch wieder leicht genug lösen.

Korrekte Einbaurichtung sorgt für weiches einrasten der Glasschiebetüren

Die Einbaulage der Magnete ist so gewählt, dass die Magnetisierungsrichtung parallel zur Bewegungrichtung der Schiebetüren liegt. Damit ergibt sich eine deutliche Rastposition, die angenehm weich ist und leicht erreicht wird.
Jede Rastposition einer Tür benötigt einen Magneten in der Bodenschiene.

In der Glasschiebetür selbst ist nur ein Magnet verbaut.

In der beschrieben Anlage REXOSLIDE (Fabrikat REXIN) wurden insgesamt 12 Magnete vom Typ WM-12x12x12-G verbaut.