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Magnet-LexikonAluminium-Nickel-Cobalt
AlNiCo-Magnete bestehen aus Eisenlegierungen mit Aluminium, Nickel und Cobalt als Hauptlegierungselemente. Diese Materialien sind bis 500 °C einsetzbar, haben aber eine relativ geringe Energiedichte und Koerzitivfeldstärke. Die Remanenz ist höher als bei den Ferritmagneten. Die Herstellung erfolgt durch Gießen oder pulvermetallurgische Verfahren. Sie haben eine gute Korrosionsbeständigkeit, sind aber zerbrechlich und hart. Beschichtungen und Oberflächen von Neodym-Magneten
Beschichtungmöglichkeiten von Neodym-Magneten
Nickel: Ni+Cu+Ni, Gesamtstärke der Beschichtung Ni+Cu+Ni ist >=10 Micron Silber: Ni+Cu+Ni+Ag, Gesamtstärke der Beschichtung Ni+Cu+Ni ist >=10 Micron, Ag ist 1~2 Micron Gold: Ni+Cu+Ni+Au, Gesamtstärke der Beschichtung Ni+Cu+Ni ist >=10 Micron, Au ist 1~2 Micron Epoxyd: Gesamtstärke der Beschichtung ist >=10 Micron Zink: Gesamtstärke der Beschichtung ist >=6 Micron Zinn: Ni+Cu+Ni+Sn, Gesamtstärke der Beschichtung : Ni+Cu+Ni+Sn ist 10-12 Micron Chrom: Ni+Cu+Ni+Cr, Gesamtstärke der Beschichtung Ni+Cu+Ni ist >=10 Micron,Cr ist 1~2 Micron Curietemperatur
Die Curie-Temperatur markiert den Phasenübergang von ferromagnetischen und ferritmagnetischen Materialien zu ihrer diamagnetischen Hochtemperaturform. Die (spontane oder gerichtete) Magnetisierung von Kristallbereichen verschwindet oberhalb der materialspezifischen Curie-Temperatur, unterhalb dieser Temperatur erlangen die Werkstoffe ihre magnetischen Eigenschaften wieder zurück, d. h., es zeigt sich ohne äußeres Magnetfeld eine spontane Magnetisierung der Weiss-Bezirke Die Polarisierung eines Dauermagneten verschwindet schon deutlich unterhalb der Curie-Temperatur TC irreversibel, da eine makroskopisch einheitliche Orientierung der Weiß´schen Bezirke thermodynamisch instabil ist. Einsatztemperatur_
Höchste Temperatur, der ein Magnet ohne bleibenden Magnetverlust ausgesetzt werden kann. Es ist ein ungefährer Wert, da eine Abhängigkeit zur Dimensionierung besteht. Faktoren, wie mechanische oder chemische Beanspruchung, können die maximale Einsatztemperatur weiter einschränken. Ferritmagnete aus Strontium oder Barium?
Immer wieder werden wir gefragt, aus welchem Material die Ferritmagnete hergestellt werden. Grundsätztlich kann man sagen, dass Ferritmagnete in Y10 aus Barium-Ferrit bestehen. Aus Strontium-Ferrit werden dann die Magnetisierungen Y30 und Y35 hergestellt. Haftkraft
Die von uns ermittelten Haftkräfte sind bei Raumtemperatur an einer polierten Platte aus Stahl S235JR (ST37) mit einer Stärke von 10 mm bei senkrechtem Abzug des Magneten bestimmt worden (1kg~10N). Eine Abweichung von bis zu -10% gegenüber dem angegebenen Wert ist in Ausnahmefällen möglich. Im Allgemeinen wird der Wert überschritten. Beachten Sie bitte, dass bei dünneren, lackierten und nicht absolut planen Untergründen die Haftkraft nur einen Bruchteil der in der Prüfung bestimmten Werte beträgt! Koerzitivfeldstärke
Als magnetische Koerzitivfeldstärke (Hc, H für die magnetische Feldstärke und c für coercivity von lateinisch coercere = bändigen, zusammenhalten) bezeichnet man die magnetische Feldstärke, die notwendig ist, um eine ferromagnetische Substanz vollständig zu entmagnetisieren, so dass der resultierende Gesamtfluss bzw. die lokale Flussdichte gleich null ist. Je höher die Koerzitivfeldstärke ist, desto besser behält ein Magnet seine Magnetisierung, wenn er einem Gegenfeld ausgesetzt wird. Koerzitivfeldstärke
Feldstärke, die aufgewendet werden muß, um eine Magnetisierung zu beseitigen. Je höher der Wert, umso höher die Magnetisierungsbeständigkeit. Man unterscheidet HCB und HCI. Magnetwerkstoffe
Übersicht aller vorhandenen Magnetwerkstoffen:
NdFeB Neodym-Eisen-Bor
Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) ermöglicht sehr starke Magnete zu verhältnismäßig günstigen Kosten. Die Herstellung erfolgt über pulvermetallurgische Verfahren, heute aber vermehrt als kunststoffgebundene Magnete. Lange Zeit waren die Einsatztemperaturen auf maximal 60–120 °C begrenzt. Bei einigen neueren Entwicklungen werden Einsatztemperaturen bis 200 °C angegeben.Aus Neodym, Eisen und Bor bestehender Magnetwerkstoff. Physikalische Eigenschaften der Neodym-Magneten
Remanenz
Unter Remanenz, auch magnetische Remanenz oder Remanenzflussdichte (BR), versteht man jene magnetische Flussdichte, die ein vorher magnetisiertes Teilchen nach Entfernen des extern aufgebrachten magnetischen Feldes beibehält. Die magnetische Flussdichte wird in diesem Zusammenhang umgangssprachlich auch als Magnetfeld bezeichnet. Samarium-Cobalt SmCo
Samarium-Cobalt (SmCo) ermöglicht starke Dauermagnete mit hoher Energiedichte und hoher Einsatztemperatur. Nachteilig ist der hohe Preis. Tesla
1 Tesla = 10.000 Gauss 1 T = 1000mT(esla) 1KG(auss) = 0,1 T(esla) Toleranz bei Neodym-Magneten
Die Toleranz bei unseren Neodym-Magneten beträgt ± 0,1 mm. Wie erkenne ich an einem Magneten den Süd- oder Nordpol?
Immer wieder führt diese Frage zur Verwirrung, denn jeder Magnet hat zwei Pole, einen Nordpol (meistens rot) und einen Südpol (oft grün/blau) markiert.
> Zur einfachen Bestimmung der Pole, dient hier ein Kompass, dessen Nadel ebenfalls ein Magnet ist und der Nordpol nach Norden, der Südpol nach Süden zeigt! Da sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen, lassen sich die Pole an einem Magnet mit dieser Variante schnell definieren! |
Das Wichtigste in Kürze
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